Dienstag, Januar 26, 2010
Zeit ....
heute hab ich ein wenig davon - ich bin früher aufgestanden und muss später auf Arbeit. Es fühlt sich gut an einfach zu Hause auf der Couch zu sitzen, hab auch schon aufgeräumt und Wäsche aufgehängt, Predigt angehört ... dann noch Stille Zeit, mal zu Hause aufm Bett und nicht wie sonst in der U-Bahn. Sonst, gibt es wenig zu sagen, wir haben wieder 7 Tag Woche aber der Februar wird viele freie Tage mit sich bringen. Gerade laufen die ersten Gespräche über die Zeit nach der Saison und so wie es aussieht werde ich wohl auch im Hause Schuhbeck bleiben.
Samstag, Dezember 05, 2009
Die Crew

.... was soll ich sagen! Es macht schon Spaß! Man lernt sich so nach und nach besser kennen und einschätzen. Es kehrt so etwas wie Alltag ein, ich bin gespannt wie sich das noch entwickelt. Natürlich frage ich mich auch wann ich wohl mal frei habe. Jetzt bin ich einen Monat da und hatte einen Tag frei und einen Tag war ich krank, ich fühle mich nicht schlecht aber irgendwie stumpft man ab.
Keine Frage ist es interessant. Die Kollegen, die Gäste, die Künstler - es gibt so viel zu sehen und zu lernen, auch auszuhalten. Ich hoffe ich packe die Saison und ich hoffe noch mehr dass "wir" die Saison packen. Sicherlich kommt der April geschwind und ich frage mich wie es wohl weiter geht...Mittwoch, November 25, 2009
Lebenszeichen...
... ja ich trage neuerdings weißes Hemd und schwarze Krawatte auf Arbeit, das ist ungewohnt aber ok - heute muss ich das Bett hüten weil der Magen nicht so genau weiß was er mit dem Essen anstellen soll - obwohl ich die Pause zu schätzen weiß, wäre ich morgen gerne wieder fit!
Jetzt bin ich die dritte Woche im Teatro, gewöhne mich immer besser an die langen und späten Arbeitszeiten - mit den Kollegen wird es netter, mit den Maschinen habe ich mich auch angefreundet. Eigentlich stehen die Chancen gut die Sache bis Ende April durchzuziehen!

Jetzt bin ich die dritte Woche im Teatro, gewöhne mich immer besser an die langen und späten Arbeitszeiten - mit den Kollegen wird es netter, mit den Maschinen habe ich mich auch angefreundet. Eigentlich stehen die Chancen gut die Sache bis Ende April durchzuziehen!
Samstag, November 07, 2009
Ab Montag im Schuhbeck´s Teatro
... das bewerben scheint vorerst ein Ende zu haben.
Ab Montag arbeite ich als Barista im Schuhbeck´s Teatro und ich freue mich sogar!
60 h Woche Rock´n Roll - bin gespannt wie alles weiter geht!
Glory to God!
Ab Montag arbeite ich als Barista im Schuhbeck´s Teatro und ich freue mich sogar!
60 h Woche Rock´n Roll - bin gespannt wie alles weiter geht!
Glory to God!
Montag, Oktober 26, 2009
Vormittags im Gottesdienst ...
... ein Besuch bei ICF München. Zusammen mit Claudia und Anne hab ich es mal wíeder in eine Vormittagsgottesdienst geschafft.
Ich glaube es war wie erwartet - anders, aber gut!
Das aufstehen hat sich jedenfalls gelohnt.
Freitag, Oktober 23, 2009
Coffeeshopstories...
... neulich im Coffeeshop Deiner Fantasie ....
Teil 1 - Die Mühle
habe ich mir gedacht die Mahlscheiben geben vielleicht noch ein bisschen mehr her, obwohl die K30 auf Stufe 0 (feinste Mahlung) war, konnte man keinen zeitlichen Unterschied zwischen einem Leerbezug und einem regulären Espressobezug feststellen. Also habe ich beschlossen die Mühle aufzumachen und die Mahlscheiben ein Stück näher zusammen zu drehen, hat man ja irgendwann schonmal gemacht. Die kleine Herausforderung - die einzige Mühle während der Öffnungszeiten lahmzulegen - zur Sicherheit habe ich 6xDoubleshot vorgemahlen.
Im Nachhinein weiß ich dass es schlau ist die Mühle vor dem öffnen auszuschalten, hat man schon irgendwann mal irgendwo gelesen, oder? Tsss Bedienungsanleitung = Haftungsausschluss, sonst nix! Naja - ich habe in die falsche Richtung gedreht - das war dumm, habe das auch erst nicht gemerkt - hatte ein wenig Panik bekommen, weil Mittagsrun oder sowas - eigentlich albern - ist ja nicht viel dran an so nem Ding - aber dann auf den Knopf gekommen, das Mahlgut wurde mm groß, dann ging der Deckel nicht mehr drauf, "zack" hatte ich die obere Mahlscheibe in der Hand und auf einmal war alles so klar was ich schon längst hätte wissen müssen ich hatte die Scheibe soweit in die falsche Richtung gedreht - bis die Scheibe soweit raus war dass der Deckel nicht mehr drauf ging und nachdem versehentlichen anschalten sogar soweit dass sich selbige nahezu von alleine gelöst hat.
Naja bla bla, eine weitere Minute später hatte war das Ding wieder zu, eingestellt, und der zweite Shot lief voll innerhalb der Toleranz :-) Puhh. Ich war so glücklich - nachdem ich letzte Woche die Röstung als ungenießbar reklamieren ließ, konnte man heute guten Gewissens die kleinen Tässchen gegen Entgeld über die Bühne/ Theke schieben.
Teil 2 - Pumpendruck
Sicher gibt es geniale Baristas die aus einen ganz bestimmten Grund die Pumpe auf 6 bar laufen lassen - nachdem aber nichts so richtig schmecken wollte ist es warhscheinlich schlau auf die gängigen Standarts der Espressozubereitung zurück zu greifen.
Nachdem es außer dem dem Ablaufblech keine beweglichen Teile gab konnte ich nur vermuten dass man vielleicht von oben an die gute Pumpe kommt - also alle Tassen weg, Gitterlein und Abdeckung und da war es, das wundervolle Innenleben einer Maschine die dazu kreiert wurde um niemals einen Kundendienst zu erleben. Brühdruck ist ja auch egal - nachdem wir ja bundesweit einen einheitlichen Leitungsdruck haben genügt es ja einfach die Werkseinstellung zu übernehmen, ganz sicher muss man in den nächsten 5 Jahren auch nichts nachstellen.
Naja, ich weiß nicht wie lange ich versucht habe mit dem Schraubenschlüssel an den Druckminderer zu kommen - nachdem ich mich schon ordentlich an der Dampfleitung gebrannt hatte, hab ich beschlossen einfach mit der Hand reinzufassen ...
ich hatte Glück, die Kontermutter war locker und mit ein paar wenigen Bewegungen schnurrte die Pumpe auf Ihre 9 bar hoch, naja schnurren stimmt nicht ganz, weiß nicht wie lang´s die noch macht ....
Teil 3 - Das Abwasser
... seit einigen Tagen ziehrte eine Pfütze den Arbeitsplatz des Baristas, zuerst ganz harmlos, ... bis dann bald der ganze Thekenbereich eine große Pfütze war.
Also, runter auf die Knie und nach dem Loch suchen. Das ist das spannende an älteren Läden, irgendwann hat irgendwer irgendwo was gemacht!
Das Problem war relativ schnell lokalisiert, hinter einem Turm von 120 Liter Milch war der Abflussschlauch der Espressomaschine aus dem Abwasser Rohr gerutscht. Offensichtlich hatte man über die Jahre schon viel improvisiert, warum jedoch Zuwasser, Abwasser, Stark- und Lichtstrom auf einer Fläche von 30 x 30cm installiert worden ist mir nicht wirklich klar - vermutlich damit der Installateur nicht soweit laufen muss - nur, warum brauchen die Mitarbeiter dann ein Gesundheitszeugnis????
Ganz egal wie das jetzt klingt, es war heute der beste Tag im Coffeeshop Deiner Fantasie!
Teil 1 - Die Mühle
habe ich mir gedacht die Mahlscheiben geben vielleicht noch ein bisschen mehr her, obwohl die K30 auf Stufe 0 (feinste Mahlung) war, konnte man keinen zeitlichen Unterschied zwischen einem Leerbezug und einem regulären Espressobezug feststellen. Also habe ich beschlossen die Mühle aufzumachen und die Mahlscheiben ein Stück näher zusammen zu drehen, hat man ja irgendwann schonmal gemacht. Die kleine Herausforderung - die einzige Mühle während der Öffnungszeiten lahmzulegen - zur Sicherheit habe ich 6xDoubleshot vorgemahlen.
Im Nachhinein weiß ich dass es schlau ist die Mühle vor dem öffnen auszuschalten, hat man schon irgendwann mal irgendwo gelesen, oder? Tsss Bedienungsanleitung = Haftungsausschluss, sonst nix! Naja - ich habe in die falsche Richtung gedreht - das war dumm, habe das auch erst nicht gemerkt - hatte ein wenig Panik bekommen, weil Mittagsrun oder sowas - eigentlich albern - ist ja nicht viel dran an so nem Ding - aber dann auf den Knopf gekommen, das Mahlgut wurde mm groß, dann ging der Deckel nicht mehr drauf, "zack" hatte ich die obere Mahlscheibe in der Hand und auf einmal war alles so klar was ich schon längst hätte wissen müssen ich hatte die Scheibe soweit in die falsche Richtung gedreht - bis die Scheibe soweit raus war dass der Deckel nicht mehr drauf ging und nachdem versehentlichen anschalten sogar soweit dass sich selbige nahezu von alleine gelöst hat.
Naja bla bla, eine weitere Minute später hatte war das Ding wieder zu, eingestellt, und der zweite Shot lief voll innerhalb der Toleranz :-) Puhh. Ich war so glücklich - nachdem ich letzte Woche die Röstung als ungenießbar reklamieren ließ, konnte man heute guten Gewissens die kleinen Tässchen gegen Entgeld über die Bühne/ Theke schieben.
Teil 2 - Pumpendruck
Sicher gibt es geniale Baristas die aus einen ganz bestimmten Grund die Pumpe auf 6 bar laufen lassen - nachdem aber nichts so richtig schmecken wollte ist es warhscheinlich schlau auf die gängigen Standarts der Espressozubereitung zurück zu greifen.
Nachdem es außer dem dem Ablaufblech keine beweglichen Teile gab konnte ich nur vermuten dass man vielleicht von oben an die gute Pumpe kommt - also alle Tassen weg, Gitterlein und Abdeckung und da war es, das wundervolle Innenleben einer Maschine die dazu kreiert wurde um niemals einen Kundendienst zu erleben. Brühdruck ist ja auch egal - nachdem wir ja bundesweit einen einheitlichen Leitungsdruck haben genügt es ja einfach die Werkseinstellung zu übernehmen, ganz sicher muss man in den nächsten 5 Jahren auch nichts nachstellen.
Naja, ich weiß nicht wie lange ich versucht habe mit dem Schraubenschlüssel an den Druckminderer zu kommen - nachdem ich mich schon ordentlich an der Dampfleitung gebrannt hatte, hab ich beschlossen einfach mit der Hand reinzufassen ...
ich hatte Glück, die Kontermutter war locker und mit ein paar wenigen Bewegungen schnurrte die Pumpe auf Ihre 9 bar hoch, naja schnurren stimmt nicht ganz, weiß nicht wie lang´s die noch macht ....
Teil 3 - Das Abwasser
... seit einigen Tagen ziehrte eine Pfütze den Arbeitsplatz des Baristas, zuerst ganz harmlos, ... bis dann bald der ganze Thekenbereich eine große Pfütze war.
Also, runter auf die Knie und nach dem Loch suchen. Das ist das spannende an älteren Läden, irgendwann hat irgendwer irgendwo was gemacht!
Das Problem war relativ schnell lokalisiert, hinter einem Turm von 120 Liter Milch war der Abflussschlauch der Espressomaschine aus dem Abwasser Rohr gerutscht. Offensichtlich hatte man über die Jahre schon viel improvisiert, warum jedoch Zuwasser, Abwasser, Stark- und Lichtstrom auf einer Fläche von 30 x 30cm installiert worden ist mir nicht wirklich klar - vermutlich damit der Installateur nicht soweit laufen muss - nur, warum brauchen die Mitarbeiter dann ein Gesundheitszeugnis????
Ganz egal wie das jetzt klingt, es war heute der beste Tag im Coffeeshop Deiner Fantasie!
Sushi Alarm !
Mittwoch, Oktober 21, 2009
Tripleshotexperiment
.... angeregt von Wolfram´s Studie auf wolfredo.de habe ich heute die Gelegenheit genutzt um selbst ein paar Shot´s zu testen. 
In der Mühle befanden sich pro Shot 21 Gramm Costa Rica, San Francisco 1900 Tarazu Micro Lot, 100% Caturra, ca. 4 Wochen alt, relativ Dunkel jedoch nicht ölig geröstet. Da ich für mich meist Kaffee so trinke oder bewerte habe ich jeweils einen Shot mit und einen ohne Zucker zubereitet.

In der Mühle befanden sich pro Shot 21 Gramm Costa Rica, San Francisco 1900 Tarazu Micro Lot, 100% Caturra, ca. 4 Wochen alt, relativ Dunkel jedoch nicht ölig geröstet. Da ich für mich meist Kaffee so trinke oder bewerte habe ich jeweils einen Shot mit und einen ohne Zucker zubereitet.
Bei 30ml incl. Crema ergaben sich folgende Extraktionszeiten:
Shot 1 - 11 sec
Shot 2 - 13 sec
Shot 3 - 25 sec
Shot 4 - 24 sec
Shot 5 - 18 sec

Shot 6 - 22 sec mit der K30 wurde von Shot 2 auf 3 eine Stufe(feiner) und von Shot 4 auf 5 eine halbe Stufe(gröber) verändert.
Interessant war auch dass der 21g Filter nach dem Tampern scheinbar nur zur Hälfte gefüllt ist, d.h der Abstand zu Dusche auch größer als beim Single oder Double Shot, der Kaffee Kuchen deshalb auch entsprechend aufgequollen.
Nachdem ich jetzt auch kein Sensorik und Cupping Genie bin kommt zu dem noch die Schwierigkeit Kaffee zu bewerten und benennen der nicht schmeckt. Nachdem die Shots 3 -6 schon beim Geruch verraten haben dass man besser vorsichtig trinkt konnte man nur bei Shot 1 und 2 von einem trinkbaren Espresso sprechen,
vorallem mit Zucker konnte man einen enormen Körper, intensiver Säure und einer sirupartigen Konsistenz schmecken.
vorallem mit Zucker konnte man einen enormen Körper, intensiver Säure und einer sirupartigen Konsistenz schmecken.
Zum Tag des Kaffee´s hatte ich den Triple Shot mit einem Hawai Kona Purple Mountain zubereitet und war völlig begeistert von einem lebendigen Espresso mit intensiven Aromen von Limette.
Sicher bleibt die ganze Sachen spannend und braucht noch ein paar Experimente jedoch kann man jetzt schon sagen dass ein Triple Shot deutlich weniger Fehler verzeiht und dass die Toleranz
zwischen perfekt und ungeniesbar deutlich enger ist als bei einem Single Shot oder einem double Ristretto auch vermute ich dass der Röstgrad hier der vielleicht wichtigste Faktor ist.
Auch liegt nach diesem ersten Ergebnis die Vermutung nahe, dass eine Extraktionszeit von 25 - 30 sec. für einen Triple Shot ungeeingnet ist.
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